Pfennigfuchser-mit-H: Ins Kino gehen für lau!

Wenn Ihr mögt und in der richtigen Stadt wohnt, könnt Ihr Euch nämlich den Film „Kleine wahre Lügen“ als Exklusiv-Preview kostenlos anschauen! Die Kino-Preview findet am 4. Juli 2011 um 20 Uhr in den unten aufgeführten Städten statt.

„Und wie komme ich nun zu der Eintrittskarte?“ höre ich Euch schon sagen!
Ganz einfach: ab dem 28. Juni 2011 um 10 Uhr könnt Ihr Euch online bei der Brigitte.de für die kostenlose Preview anmelden. Das Kartenkontingent ist begrenzt und die Ersten, die sich anmelden, bekommen automatisch die Tickets.

Berlin, Filmtheater am Friedrichshain
Düsseldorf, Atelier – Kino im Savoy
Frankfurt, Cinema
Freiburg, Friedrichsbau-Apollo
Hamburg, Holi
Hannover, Hochhaus-Lichtspiele
Köln, Cinenova
Leipzig, Passage Kinos
München, City Kino
Stuttgart, Atelier am Bollwerk

Viel Spaß im Gratis-Film! Eurer „Pfennigfuchser-mit-H“

Wirtschaftskunde EU leicht gemacht

Wirtschaftskunde EU leicht zu verstehen:

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen/ griechischen/ portugiesischen Stadt. Es regnet oder es ist heiß und alle Straßen sind leer gefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben von Krediten. An diesem speziellen Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die Stadt, hält bei einem kleinen Hotel und legt einen 100EUR Schein auf den Tresen an der Rezeption. Er sagt dem Eigentümer, dass er die Zimmer inspizieren möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten. Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel und als der Besucher die Treppen hinauf gegangen ist, nimmt der Hotelier den 100 EUR Schein, rennt zum nächsten Haus und bezahlt seine Schulden beim Schlachter. Der Schlachter nimmt die 100EUR, rennt die Straße runter und bezahlt den Schweinezüchter. Der Schweinezüchter nimmt die 100EUR und bezahlt seine Rechnung beim Futter- und Treibstofflieferanten.

Der Lieferant nimmt den 100 EUR Schein und rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung. Der Kneipenwirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte. Die Prostituierte rennt zum Hotel und bezahlt die ausstehende Zimmerrechnung mit dem 100EUR Schein. Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen, so dass der wohlhabende Reisende nichts bemerken würde. In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt den 100 EUR Schein und meint, dass die Zimmer ihm nicht gefallen. Er steckt den Schein ein und verlässt die Stadt Niemand produzierte etwas. Niemand verdiente etwas. Wie auch immer, sind nun alle Einwohner der Stadt ohne Schulden und man schaut mit großem Optimismus in die Zukunft.

Und genauso funktioniert das EU Rettungspaket für marode Staaten.

Alles klar?